Wout van Aert und Lorena Wiebes gewinnen Marly Grav Race
Wout van Aert hat die vierte Ausgabe von Marly Grav Race auf beeindruckende Weise für sich entschieden. Der 31-jährige Belgier vom Team Visma | Lease a Bike prägte das Rennen gemeinsam mit Niels Vandeputte, Rick Ottema, Florian Vermeersch und Jonathan Vervenne. 22 Kilometer vor dem Ziel setzte Van Aert eine kraftvolle Attacke und fuhr anschließend solo dem Ziel in Valkenburg entgegen. Dort sicherte er sich den Sieg vor Niels Vandeputte und Rick Ottema.
Im Frauenrennen konnte Lorena Wiebes ihren Vorjahressieg erfolgreich verteidigen. Nach einem spannenden Finale mit Larissa Hartog, Ilse Pluimers, Amandine Muller und Nele Laing erwies sich Wiebes im Sprint auf der Zielgeraden in Valkenburg als die Stärkste.
Am Sonntag, den 10. Mai, standen 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start von Marly Grav in Valkenburg aan de Geul. Die Männer absolvierten eine Strecke über 153 Kilometer, die Frauen gingen über 135 Kilometer an den Start. Beide Strecken führten über eindrucksvolle Gravelpassagen und wurden durch kurze, steile Anstiege sowie längere Kletterpassagen durch die Limburger Hügellandschaft geprägt.
Van Aert entschied sich erst spät für einen Start bei Marly Grav. „Das Rennen passte perfekt in meinen Kalender und wie viele wissen, fahre ich sehr gerne offroad. Vor allem wollte ich Spaß haben – und das ist definitiv gelungen. Es ist ein besonderes Event, bei dem wir unterwegs sogar von Fahrerinnen und Fahrern aus den anderen Kategorien angefeuert wurden. Das war schön zu erleben, und natürlich ist es umso schöner, hier zu gewinnen.“
Wiebes gewinnt hart umkämpftes Frauenrennen
Die 27-jährige Lorena Wiebes vom Team SD Worx setzte sich nach einem schweren und attraktiven Frauenrennen durch. Lange Zeit bestimmte eine starke Spitzengruppe aus vierzehn Fahrerinnen das Renngeschehen. Die entscheidende Selektion fiel am Anstieg zur „Muur van Banholt“ auf der Molenweg, wo sich sieben Fahrerinnen vom Rest des Feldes absetzen konnten.
In Valkenburg eröffnete Wiebes als Erste den Sprint. Sie hielt ihre Konkurrentinnen auf Distanz und gewann vor Larissa Hartog, Ilse Pluimers, Amandine Muller, Nele Laing, Schiff und Eisen.
„Ich habe mich gut gefühlt“, sagte Wiebes nach dem Rennen. „Wir waren mit einer starken Gruppe vorne und mussten uns unseren Weg durch das Feld, vorbei an den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bahnen. Es ist fantastisch, im Regenbogentrikot in meiner eigenen Heimatregion zu gewinnen. Es war hart, aber ich habe die Strecke und die Atmosphäre unterwegs sehr genossen.“









